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Sicher durch die Saison kommen: Tipps & Tricks rund ums Motorradfahren

Während die Ganzjahresfahrer schon im Frühjahr die ersten Sonnenstrahlen genutzt haben, fiebern alle übrigen auf den Start der Motorradsaison hin. Es geht wieder zurück in den Sattel und raus ins Grüne.

Während die Ganzjahresfahrer schon im Frühjahr die ersten Sonnenstrahlen genutzt haben, fiebern alle übrigen auf den Start der Motorradsaison hin. Es geht wieder zurück in den Sattel und raus ins Grüne. Wer einmal auf dem Motorrad saß, weiß – Motorradfahren ist mehr als nur ein Hobby oder eine Leidenschaft – es ist eine Lebenseinstellung. Zum Saisonstart lockt die Szene wieder mit allerlei Innovation rund ums Bike. Neue Modelle oder aktuelle Facelifts – für jeden Liebhaber ist etwas dabei. Bei der Organisation der nächsten Tour mit dem PS-starken Dauerbrenner oder der neuen Liebe frisch vom Händler, die Sicherheit steht an erster Stelle. Diese Tipps für sicheres Fahren helfen, das Motorrad aus dem Winterschlaf zu holen und sich für den Fahrspaß fit zu machen.

„Die Mensch-Maschine“-Connection

Sicheres Fahren beginnt bei der Auswahl der richtigen Maschine. Lassen Sie sich genügend Zeit bei der Kaufberatung. Ihr Motorrad wird Sie viele Jahre im Straßenverkehr begleiten und sollte somit bestens zu Ihnen und Ihrem Vorhaben passen. Testen Sie bei einer Probefahrt, wie gut sich Ihre Statur für das Modell eignet. Kommen die Füße im Stand auf den Boden und die Arme auch bei vollem Einschlag bequem an die Lenkerenden? Fragen Sie bei Bedarf beim Hersteller an, wie Sitzhöhe oder Sitzbank angepasst werden können, um einen höheren Komfort zu gewährleisten.

Reine Übungssache: Bremsen

Bremsen gilt als eines der schwierigsten Fahrmanöver. Um die Angst davor zu nehmen, empfiehlt es sich, das Notbremsen regelmäßig zu üben. Abseits vom Trubel auf den Straßen, kann auf Verkehrsübungsplätzen oder in einem Training die sichere Notbremsung geprobt werden. In einem Fahrsicherheitstraining werden die wichtigen Notmanöver, wie zum Beispiel das Bremsen, gelernt und perfektioniert. Das Motorrad Intensiv-Training bietet die optimale Gelegenheit, alle aufkommenden Fragen mit den Profis zu besprechen und die Fahrmanöver zu trainieren. Das richtige Bremsen ist dabei gerade am Anfang oftmals eine Gratwanderung. Generell gilt: Mit ABS wird das Bremsverhalten sicherer und kalkulierbarer. Ziehen Sie zu Beginn des Bremsvorgangs die Bremse gefühlvoll aber bestimmt an. Zögern Sie nicht, denn im Notfall geht es um jeden Meter, den Sie früher zum Stehen kommen. Wenn die Bremsbeläge sich angelegt haben und der Druckpunkt am Hebel registriert wird, kann der Bremsdruck verstärkt werden. Das Vorderrad sollte bei dem initialen Bremsimpuls nicht überbremst werden. Sie sichern so die Verbindung von Reifen und Untergrund. Achten Sie immer darauf, dass das Hinterrad in keinem Fall blockiert wird, ein Verlust der Bodenhaftung resultiert im schlimmsten Fall in einem Überschlag der Maschine. Blockiert das Hinterrad, reduzieren Sie den Bremsdruck. Ist der Untergrund durch Regenwasser oder Blütenpollen rutschig, öffnen Sie die Bremse vollständig. Noch mehr Informationen zur Bremsdynamik finden Sie hier. Verinnerlichen Sie die Vorgänge der Notbremsung. Wer die Fahrphysik des Motorrads versteht, kann das Verhalten seiner Maschine besser einschätzen und weiß im Ernstfall, wie er reagieren muss.

Fahrspaß mit Kurvendynamik

Bei Tagestouren durch den Schwarzwald oder am Rande der Alpen schlägt das Bikerherz schnell höher. Kurvenreiche Strecken durch die Rhön sind Highlights einer jeden Tour. Die frühlingshaften Temperaturen laden wieder dazu ein, sich stundenlang mit dem Motorrad durch die Serpentinen zu schlängeln. Sich mit dem Straßenverlauf in jede Kurve zu legen, macht die Dynamik und den Fahrspaß des Motorradfahrens aus. Für den einen ist die Schräglage pure Faszination, dem anderen bereitet sie Unbehagen. Der optimale Kurvenradius ist dabei immer abhängig von der gefahrenen Geschwindigkeit, dem Maschinentyp und der Lenkerbreite. Fahren Sie Linkskurven möglichst rechts aus und wählen Sie in Rechtskurven eine linksgelegene Fahrlinie. Machen Sie sich in Kurvensituationen immer bewusst, welche Lenkimpulse nötig sind, um einen angemessenen Radius zu fahren. Ein Schräglagentraining empfiehlt sich für alle diejenigen, die auch kurvenreiche Strecken auf der Ideallinie meistern wollen. Bei Slalomfahrt oder in der Kreisbahn werden zunächst die wichtigsten Basics, wie zum Beispiel Blickführung, Fahrlinien oder das Fahren von Doppelkurven, besprochen. Anschließend geht es auf den Handlingparcours: Trainieren Sie hier die optimale Schräglage und das Bremsen in der Kurve mit einem Profi an Ihrer Seite. Was Ihnen auch in Zukunft auf der Straße begegnet, lernen Sie angemessen zu reagieren. Ob wechselnde Wettersituation oder markante Doppelkurve, die richtige Schräglage und optimierte Bremstechnik sorgen für eine sichere Motorradfahrt.

Tourentipps fürs Wochenende

Deutschland ist ein Paradies für alle Motorradfreunde. Von der Nord- und Ostsee bis nach Bayern hinunter, grenzt eine Motorradregion an die nächste. Kurvenfahrt im Mittelgebirge, Ausfahrt im Alpenvorland, Tour entlang der Küstenstreifen oder die heimische Strecke durch den Schwarzwald; ob Enduro, Rennmaschine oder Chopper – für jede Vorliebe gibt es die passende Tour. Fahren Sie sich und Ihre Maschine erst einmal warm. Reifen und Motor müssen zuerst auf die Mindesttemperatur erwärmt werden, um eine bessere Bodenhaftung und Fahrleistung zu garantieren. Der Grenzbereich sollte erst dann ausgefahren werden, wenn die Mindesttemperatur erreicht ist. Im mittleren Drehzahlbereich wird der Motor langsam aufgewärmt, bis er schließlich Betriebstemperatur erreicht. Ist der Vorderreifen noch zu kalt, bockt die Lenkung und läuft jeder Längsrille nach. Bei der Bremsung verhält es sich ähnlich – ist diese noch nicht warm, fühlt sie sich manchmal teigig an. Was für das Motorrad gilt, betrifft natürlich auch die müden Bikerknochen. Verspannungen und einem steifen Hals können Sie am besten mit einigen Dehnungsübungen entgegengehen.

Ersthelfer – Schutzengel der Straße

Auch die beste Vorsorge und der defensivste Fahrstil können nicht garantieren, dass Unfälle ausgeschlossen bleiben. Ist ein Motorradfahrer in einen Unfall verwickelt, sind viele Ersthelfer oft unsicher wie sie handeln sollen. Die Faustregel lautet hier: Ist der Fahrer bei Bewusstsein, muss der Helm nicht zwangsläufig abgenommen werden. Sollte der Betroffene jedoch nicht ansprechbar sein, entfernen Sie vorsichtig den Helm. Stabilisieren Sie hierbei Nacken und Unterkiefer und ziehen Sie den Helm danach langsam vom Kopf. Ein weiterer Helfer kann den Kopf unterstützend halten, während ein zweiter den Helm entfernt. Achten Sie auf eine stabile Seitenlage und kontaktieren Sie den Notarzt.

Letzter Check-Up

Bevor Sie die erste Ausfahrt unternehmen können, sollten das Motorrad auf seine Tauglichkeit überprüft werden. Checken Sie:

  • Bremsanlage
  • Kettenfettung
  • Beleuchtung
  • Reifen
  • Fahrwerklager
  • Feder-Dämpfer-Elemente

Das Team vom ADAC Fahrsicherheitstraining im Hockenheimring hilft Ihnen gern in den Saisonstart. Bei einem der speziell entwickelten Motorradtrainings werden die wichtigsten Manöver trainiert und durchgesprochen. Wählen Sie aus unseren zahlreichen Motorrad-Fahrsicherheitstrainings das für Sie passende aus und starten Sie bestens vorbereitet in den Motorradsommer. Wir wünschen viel Spaß und eine sichere Fahrt!