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Auto fahren als Fahranfänger: Typische Fehler & wie man sie vermeidet

Endlich, der Führerschein ist bestanden – nun kann das Abenteuer Straßenverkehr beginnen. Doch die Führerscheinprüfung allein macht noch keinen versierten Fahrer. Bis zur Führerscheinprüfung legt ein Fahrschüler rund 800 Kilometer zurück – Routine entwickelt sich jedoch erst ab einer gefahrenen Strecke von etwa 70.000 Kilometern. Den Fahranfängern fehlt daher vor allem eines: Erfahrung. Grade am Anfang der Fahrkarriere häufen sich typische Fehler, die sich mit etwas Übung leicht vermeiden lassen.

Der Bleifuß

Die häufigste Unfallursache bei jungen Fahrern ist eine überhöhte Geschwindigkeit. Fahranfängern fällt es zu Beginn schwer, die Folgen von zu viel Gas abzuschätzen. Besonders wenn die Führerscheinneulinge mit Freunden im Auto unterwegs sind, wird gern zu viel Gas gegeben. Kommt es dann zu einer unvorhergesehen Situation wie etwa Wildwechsel oder ein plötzlich ausscherendes Fahrzeug, gelingt es den Fahranfänger meist nicht, ihren Wagen unter Kontrolle zu behalten. Eine umsichtige Fahrweise mit einer der Situation angepassten Geschwindigkeit schafft hier Abhilfe. In Momenten, in denen der Überblick schwer fällt, sollte die erste Reaktion sein: runter vom Gas.

Die Vorfahrt nehmen

Die Vorfahrtsregeln sind fester Bestandteil des Fahrschulstoffs. Trotzdem sind etwa 21 Prozent der Unfälle auf deren Missachtung zurückzuführen. So eindeutig wie auf den Prüfungsbögen der Fahrschule ist die Fahrpraxis nämlich häufig leider nicht. Immer wieder kommt es zu Situationen, in denen Fahranfängern der Überblick fehlt und sie die Situation falsch einschätzen. In solchen Momenten sollte man lieber einmal auf sein vermeintliches Recht verzichten und stehen bleiben oder sich mit den anderen Verkehrsteilnehmern verständigen.

Zu dichtes Auffahren

Ein zu geringer Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug ist für etwa 18 Prozent aller Unfälle verantwortlich. Bereits bei einer Geschwindigkeit von 30 km/h macht sich der fehlende Abstand massiv bemerkbar. Bei trockener Fahrbahn beträgt der Anhalteweg, der sich aus Reaktionszeit und Bremsweg zusammensetzt, etwa 12 Meter. Ist die Fahrbahn verschmutzt, nass oder schneebedeckt erhöht sich der Wert auf 29 Meter. Zwar werden Brems- und Anhalteweg in der Fahrschule eingehend thematisiert – doch im Fahralltag wird der nötige Abstand zum Vordermann von Fahranfängern häufig nicht eingehalten, weil sie noch nicht über die nötige Erfahrung verfügen, die Entfernung korrekt einzuschätzen. Ein einfach Tipp kann hier helfen: Der Abstand zwischen zwei Leitpfosten am Fahrbahnrand auf der Autobahn beträgt 50 Meter. Bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h sollte der Abstand zum Vordermann also mindestens drei Leitpfosten betragen. Bei winterlichen Wetterverhältnissen mit Schneeglätte oder laubbedeckten Straßen fast dreimal so viel.

Fehlende Konzentration

Laute Musik, quasselnde Beifahrer und andere Verkehrsteilnehmer, die vor Ungeduld hupen, beeinträchtigen schon die Konzentration geübter Fahrer. Führerscheinneulinge lassen sich von derlei Ablenkungen jedoch noch deutlich stärker beeinflussen. Auch technische Gadgets wie Handy mit Freisprecheinrichtung, Navi oder das Herumspielen am Radio können am Anfang der Fahrkarriere eine Gefährdung darstellen. Fahranfänger sollten stets darauf achten, ihre gesamte Konzentration auf das Fahren zu richten. Lassen Sie sich nicht von fluchenden Autofahrern beeindrucken – jeder hat einmal angefangen. Bitten Sie Ihre Beifahrer um etwas Rücksicht während der Fahrt; eine sichere Autofahrt ist auch in ihrem Interesse.

Alkohol & Drogen

Eigentlich sollte es selbstverständlich sein – Alkohol und andere Drogen haben am Steuer nichts zu suchen. Und doch entstehen 14 Prozent aller Unfälle bei jungen Fahrern aufgrund von verminderter Reaktionsfähigkeit durch Alkohol- oder Drogeneinfluss. Bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres gilt ein absolutes Alkoholverbot für Autofahrer – Verstöße gegen dieses Verbot können mit Bußgeldern bis zu 1.000 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einer Verlängerung der Probezeit geahndet werden.

Fahrsicherheitstraining für mehr Routine

Die beste Methode, um die typischen Anfängerfehler auszumerzen ist üben, üben, üben. Erst nach etwa 70.000 zurückgelegten Kilometern sprechen Experten von einer gewissen Fahrroutine – das entspricht im Durschnitt etwa sieben Jahren Fahrpraxis. Doch manche Situationen des Straßenverkehrs kann und möchte man nicht im Fahralltag testen. Wenn man Vollbremsungen, ein ausbrechendes Fahrzeug, Bremsungen bei nasser oder schneebedeckter Straße und die Auswirkungen des Alkohols auf das eigene Reaktionsvermögen selbst erlebt, ist es meist schon zu spät, um daraus zu lernen. Das ADAC Fahrsicherheitstraining für Junge Fahrer schafft hier Abhilfe: Unter kontrollierten Bedingungen kann das intuitiv richtige Handeln in solchen Gefahrensituationen trainiert werden. Die Führerscheinneulinge lernen sich und ihren Wagen kennen, können ihre Grenzen austesten und die richtigen Reaktionen verinnerlichen, um sie in brenzligen Situationen gekonnt abzurufen.

Im Training erwartet Sie modernste Technik wie die hydraulische Dynamikplatte, nasse Fahrbahnen und Wasserhindernisse, um brenzlige Situationen täuschend echt zu simulieren. Aber nicht nur Fahranfänger profitieren von einem Fahrsicherheitstraining – auch für routinierte Fahrer lohnt es sich. Welches das richtige Training für Ihr Fahrbedürfnis ist, verrät Ihnen unser Trainingsberater.